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Arijana Saračević Helać

Journalistin (Bosnien-Herzegowina)

war mehrere Jahre als Journalistin und Redakteurin in Nachrichten- und Dokumentarprogrammen des Senders FTV und als Kriegsreporterin tätig. Ihre dreißigjährige Berufskassiere im Journalismus wurde mit höchsten In- und Auslandsauszeichnungen geehrt, so erhielt sie 1993 in New York sie den Weltjournalismuspreis für Tapferkeit (IMWF). Sie zeichnet sich besonders durch ihre Arbeit im Bereich des analytischen Journalismus aus, indem sie alle „Anomalien der Transitionsgesellschaft“ verfolgt, die auch um Bosnien und Herzwgovina keinen Bogen gemacht haben. Sie ist in seriösen Online-Medien eine namhafte Kolumnistin und Autorin im Dokumentarprogramm der FTV. Die von ihr recherchierten Sendungsinhalte erreichen hohe Einschaltquoten, insbesondere die Sendereihe Politička ubistva (Politische Morde) und Filme über den Fall der Bosnischen Posavina, Kriegskinder aus beiden bosnisch-herzegowinischen Teilrepubliken, über Tito, Mikulić, Blum, 20 Jahre Dayton, Zerfall des SKJ (Bund der Kommunisten Jugoslawiens), Bogić Bogićević, bis hin, zu ihrem letzen Film Bosna, der in kurzer Zeit bei zwei internationalen Festivals gezeigt und einmal ausgezeichnet wurde. Ihr Dokumentarfilm Znam šta je ofsajd (Ich weiß, was ein Abseits ist) in der Produktion von NDV und BHN war einer der meistgestrahlten Dokumentarfilme in der Region. Seine Uraufführungen in Sarajevo, Belgrad, Zagreb und Novi Sad zählen zu den meistbesuchten. Sie war Teil des PR-Teams bei wichtigen Ereignissen, begonnen bei der Olympiade aus 1984, über den OSCE-Gipfel 1999 bis hin zum EYOF.